Kieferchirurgische Eingriffe

Kieferchirurgische Eingriffe sind Zahnziehen, das Anheben der Kieferhöhle (Sinus Lift), sowie der Knochenaufbau im Moritz Dental Zentrum. 

 

Zahnziehen

Das Ziehen eines Zahns ist meistens eine einfache Aufgabe. Manchmal wird allerdings aufgrund der Komplexität des Problems ein chirurgischer Eingriff notwendig. So zum Beispiel bei einem nicht komplett herausgewachsenen Zahn, der teilweise oder ganz im Knochen steckt, wie es bei Weisheitszähnen oft der Fall ist.  In diesem Fall muss für das Entfernen des Zahns chirurgisch eingegriffen werden und wir sprechen dabei vom kieferchirurgischen Ziehen des Zahns.  

Es kommt auch vor, dass die Zahnkrone abbricht oder durch eine ausgebreitete Karies zerstört wurde. Dann muss der Zahnarzt die restlichen Teile des Zahns herausoperieren.

Entfernung von Zysten

Eine Zyste ist ein mit Flüssigkeit oder Gas angefülltes, anormales Gebilde. Obwohl es sich nicht um einen Tumor handelt, sollte sie zur Vermeidung späterer Probleme herausoperiert werden. Eine Zyste verursacht keine Schmerzen, weshalb ihre Existenz meistens bei aus einem anderen Grund angefertigten Röntgen zu Tage tritt. Und die Tatsache, dass sie keine Schmerzen verursacht, bedeutet nicht, dass sie unschädlich ist, weil sie später in der Mundhöhle ernstzunehmende Schäden verursachen kann. Wenn Zysten nicht rechtzeitig durch kiefernchirurgische Eingriffe entfernt werden, kann es zu Knochenverlust kommen, bzw. können sich die Zähne aufgrund von Platzmangel verschieben. Deshalb ist es ratsam so bald wie möglich eine Operation durchzuführen.

Knochenaufbau und Anheben der Kieferhöhle

Das Ersetzen oder Festigen von Knochen ist eine große Kompetenz fordernde Maßnahme, die ebenfalls in den Bereich der Kieferchirurgie fällt. Der Knochenaufbau oder das Anheben der Kieferhöhle ist ein chirurgischer Eingriff, der dann notwendig ist, wenn das Einsetzen von Implantaten deshalb nicht durchgeführt werden kann, weil nicht genügend Knochen zur Verfügung steht und der vorhandene Knochenbestand keine feste Grundlage für den Zahnersatz durch Implantate darstellt. Das kann zum Beispiel dann auftreten, wenn nicht rechtzeitig Zahnersatz eingesetzt wurde, denn nach einer Weile zieht sich der Knochen von selbst zurück.

In unserer Budapester Zahnarztpraxis bieten wir verschiedene Knochen ersetzende Materialien an:

   Synthetisches Ersatzmaterial

   Tierischer Knochen

   Eigener Knochen des Patienten

   Kombination aus den oben genannten Möglichkeiten

NB: Über die Zusammensetzung des im gegebenen Fall besten Knochenaufbaumaterials entscheidet der Zahnarzt in Abhängigkeit dessen, wie hoch der Knochenverlust ist.

Anheben der Kieferhöhle

Das Anheben der Kieferhöhle ist ebenfalls ein knochenersetzendes chirurgisches Verfahren, welches im oberen Kiefer durchgeführt wird. Je nach Bedarf wird es um das Anheben der Schleimhaut der Kieferhöhle ergänzt.

Die knochenersetzende Operation bringt ausgezeichnete Ergebnisse und geht mit minimalem Risiko einher, doch abhängig von der Menge des eingesetzten Knochens kann die Heilungszeit zwischen 3 und 6 Monaten liegen. Dann ist der ideale Moment gekommen die Implantate einsetzen zu können.